„Alarmstufe grün“ – den Poolboden richtig reinigen

Im Normalfall erinnert uns der Pool im Garten vielleicht an das Meer. Kühl, erfrischend und strahlend blau! Doch was eigentlich, wenn grüne Verfärbungen am Boden genau diese Vorstellung von der „perfekten“ Oase trüben? Was, wenn der Boden des Pools nicht „nur“ grün ist, sondern zudem auch glitschig wird?

Fest steht: in solch einem Fall besteht Handlungsbedarf! Doch wie ist hierbei eigentlich vorzugehen? Immerhin kann ein grüner Poolboden durchaus auf verschiedene Ursachen zurückzuführen sein.

Im Folgenden stellen wir die typischsten Ursachen vor und erklären, wie Sie einfach und gezielt vorbeugen können.

Mögliche Ursache Nr. 1: Algen!

Algen bilden sich in einem Pool immer dann, wenn sich das Wasser allgemein zu wenig bewegt. Oder anders: kein Pool ist an jeder Stelle gleichstark durchströmt. Das bedeutet, dass bestimmte Bereiche des Beckens von Natur aus eher der Gefahr einer Algenbildung ausgesetzt sind… andere eher weniger.

Mögliche Ursache Nr. 2: Chlor!

Besonders ärgerlich ist es auch, wenn Chlor der Grund für einen grünen Poolboden ist. Hier liegen chemische Prozesse und Cyansäure als zweite Komponente eine entscheidende Rolle. In diesem Falle ist es wichtig, das komplette Wasser im Pool auszutauschen und das Becken entsprechend neu zu befüllen.

Der grüne Pool und die einfache Lösung – so gehen Sie vor

Wie bereits erwähnt, ist es wichtig, das Vorgehen im Falle einer Grünfärbung unbedingt an die entsprechende Ursache anzupassen. Um sich Arbeit (und gegebenenfalls auch Kosten) zu sparen, sollte hier zunächst mit der einfachsten und unkompliziertesten Lösung gestartet werden. Im ersten Schritt gilt es daher, Algenmittel zum Einsatz zu bringen und zu überprüfen, ob sich das Problem so beheben lässt.

Lassen sich die Verfärbungen am Boden so beseitigen, ist es selbstverständlich weiterhin wichtig, der eigentlichen Ursache des Problems auf den Grund zu gehen. Sorgen Sie, beispielsweise mit Hilfe der Gegenstromanlage, dafür, dass sich das Wasser an allen Stellen des Pools gut durchmischt. Wiederholen Sie das Vorgehen im Idealfall alle zwei Tage in regelmäßigen Abständen.

Wenn sich die grünen Ablagerungen nicht entfernen lassen

Für den Fall, dass das Vorgehen mit Hilfe des Algenentferners nicht geklappt haben sollte, gehen Sie wie folgt vor…:

  1. Entfernen Sie das Wasser aus dem Becken.
  2. Säubern Sie das Becken (inklusive Rand) mit verschiedenen Gerätschaften, wie beispielsweise einem Feger oder einer speziellen Bürste. Oft reicht es hier, vor allem im Randbereich mit klarem Wasser zu putzen und die Reste dann abzuspülen.
  3. Der Boden sollte allerdings noch ein wenig intensiver behandelt werden. Ideal wäre, wenn Sie über einen Poolsauger verfügen, der alle Schmutzpartikel und Verfärbungen nachhaltig entfernt.
  4. Füllen Sie den Pool wieder neu.
  5. Chloren Sie.

Nun steht einem -im wahrsten Sinne des Wortes- ungetrübten Badevergnügen nichts mehr im Wege!

 

HILFE! Sand im Pool!

Auf dem Boden Ihres Pools hat sich Sand angesammelt? „Wahrscheinlich liegt die Ursache für dieses Problem darin, dass die Füße der Badegäste nicht ausreichend vor dem Sprung ins kühle Nass gereinigt wurden!“ ist wohl der erste Gedanke, der hierbei in den Kopf schießt. Doch was, wenn sich das Problem eben nicht mit dieser klassischen Aussage begründen lässt?

Oft ist nicht eine mangelnde Hygiene, sondern vielmehr die Sandfilteranlage schuld an dem Phänomen. Wenn es um Filter im Allgemeinen geht, ist die moderne Sandfilteranlage für viele Poolbesitzer ganz weit vorne auf der Beliebtheitsskala anzusiedeln. Weiterlesen

Diese 3 Anzeichen weisen auf Mängel im Pool hin

Keine Frage: im Pool zu baden macht Spaß – gerade dann, wenn die Temperaturen über die „magische“ 30°C Marke klettern, tut der Sprung ins kühle Nass besonders gut. Umso ärgerlicher, wenn hier verschiedene Mängel dafür sorgen, dass die Abkühlung nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich werden kann.

Doch keine Sorge: mit ein wenig Weitsicht (und einer regelmäßigen Reinigung) beugen Sie den nun folgenden Problemen vor. Dennoch gilt es, immer ein wachsames Auge zu haben, um etwaige Pool-Fehlerquellen schnell erkennen zu können.

  1. Das Problem mit dem Filter

… ist genaugenommen kein Problem, wenn dieser in regelmäßigen Abständen kontrolliert wird. Dennoch: ist die Filteranlage defekt bzw. weist diese Mängel auf, ist dies unter anderem auch an den Abflüssen und Einläufen des Pools zu sehen. Sammelt sich hier Schmutz, ist der angeschlossene Filter einer der „Hauptverdächtigen“. Übrigens: sollten besagte Mängel auftreten, muss der Filter nicht komplett defekt sein. Es kann auch sein, dass lediglich eine Art „Wackelkontakt“ vorliegt.

  1. Verunreinigtes Wasser

Besonders dann, wenn viele Menschen einen Pool nutzen, zeigt dieser früher oder später leichte Spuren von Verunreinigungen. Oft sind diese -gerade im Sommer- auf die Reste von Sonnenmilch zurückzuführen. Um dieses „Phänomen“ zu vermeiden bzw. ein wenig im Zaum zu halten, ist es sinnvoll, neben dem Pool eine Dusche zu installieren und alle Badegäste zu bitten, sich vor dem Sprung ins kühle Nass abzuduschen.

  1. Augenprobleme nach dem Schwimmen

Ein Pool-Problem, das leider in der Regel zu spät bemerkt wird, sind die klassischen roten Augen nach dem Schwimmabenteuer. Immer noch sind viele Menschen der Meinung, hierbei handele es sich um die Auswirkungen einer zu starken Chlorung. Doch das stimmt nicht. Vielmehr werden Augen deswegen rot, weil hierfür ein Mix aus Chlor, Urin und Schweiß verantwortlich ist. Die gute Nachricht: in privaten Gartenpools ist dieses Phänomen eher selten zu beobachten. Dafür kämpfen vor allem öffentliche Bäder mit dem Problem.

Übrigens: auch dann, wenn das Schwimmbad schon von Weitem nach Chlor riecht, wurde es in der Regel nicht zu stark gechlort. Vielmehr ist auch hierfür der Mix aus Schweiß, Chlor und Urin verantwortlich.

Anhand dieser kurzen Auflistung ist ersichtlich, dass viele Probleme mit dem heimischen Pool entweder „hausgemacht“ sind oder vergleichsweise einfach behoben werden können. Als Faustregel gilt: eine mangelhafte Poolhygiene kann in der Regel mit mehreren Sinnen (vor allem durch Riechen und Sehen) erkannt werden. Oft sind jedoch auch andere Faktoren, wie beispielsweise zu glatte Fliesen im und am Pool ein Hinweis auf Bakterien, die sich dann langsam über das Wasser ausbreiten können.

Poolfolie verlegen – so geht’s!

Je nach Poolmodell gehört zum Aufbau des Schwimmbeckens nicht nur das Einlassen des Wassers, sondern auch das vorherige Verlegen der Poolfolie. Was sich einfach anhört, kann sich vergleichsweise schnell zu einer echten Geduldsprobe entwickeln. Oft sorgen Falten dafür, dass das Bild der Folie nicht nur getrübt, sondern auch deren Funktionalität eingeschränkt wird. Weiterlesen

Ende Mai- jetzt startet der Frühsommer!

Wer sich mit dem phänologischen Kalender befasst, weiß: die Zeit, in der der Schwarze Holunder blüht, ist auch die Zeit, in der der Frühsommer startet. Und genau dann ist auch die richtige Zeit, den Garten auf die wärmer werdenden Temperaturen vorzubereiten.

Doch was ist hierbei eigentlich genau zu erledigen? Fest steht: vor allem dann, wenn Sie in Ihrem Garten nicht „nur“ Blumen, sondern auch Gemüsebeete und ähnliches beherbergen, wird es in dieser spannenden Zeit nicht langweilig. Weiterlesen

Wo ist der beste Platz für einen Pool?

Die Entscheidung ist gefallen! Ein Pool muss her! Doch kurz nachdem sich im Familienrat über das passende Modell beratschlagt wurde, stellt sich in der Regel auch schon die Frage, WO dieses neue „Gartenaccessoire“ denn stehen soll?

Gerade dann, wenn der Garten ohnehin groß ist, ergibt sich hier oft eine Vielzahl an Möglichkeiten. Vorweg: den „besten Platz“ gibt es hier nicht. Vielmehr sind es mehrere Faktoren, die beim Aufstellen bzw. Bauen eines Pools und seines Standortes beachtet werden sollten. Weiterlesen