Wozu braucht man eine Spaltaxt?

Die Bezeichnung „Spaltaxt“ lässt bereits auf den Einsatzbereich dieses Werkzeugs schließen. Denn: dieses Equipment kann tatsächlich für das Spalten von Feuerholz genutzt werden. Lediglich im Zusammenhang mit besonders großen Holzstücken ist es gegebenenfalls sinnvoll, auf anderes Equipment zu setzen. Kleine bis mittelgroße Stücke lassen sich hingegen hervorragend mit der Spaltaxt bearbeiten.

Doch worin liegen eigentlich die Vorteile einer Spaltaxt und was sollte bei ihrer Nutzung beachtet werden?

Wie sieht eine Spaltaxt aus?

Spaltäxte sehen aus wie klassische Äxte. Im Vergleich zum Spalthammer sind sie meist leichter und zeichnen sich durch eine längere Schneide aus. Ihr charakteristisches Design befähigt sie so, durch das betreffende Holz und dessen Fasern hindurchzugleiten und die einzelnen Stücke möglichst sauber abzutrennen. Egal, ob lange oder kurze Fasern: die Spaltaxt ist daher für viele Einsatzbereiche geeignet und im Laufe der Zeit zu einem echten „Allrounder“ geworden.

Moderne Äxte dieser Art bieten zudem einen hohen Nutzerkomfort. Dieser resultiert nicht nur aus dem bereits erwähnten, etwas geringeren Eigengewicht und der vergleichsweise hohen Durchschlagskraft, sondern auch daher, dass sich der Griff super dazu nutzen lässt, um möglichst schwungvolle Bewegungen zu realisieren.  

Was sollte beim Kauf einer Spaltaxt beachtet werden?

Spaltäxte werden heutzutage in verschiedenen Varianten angeboten. Daher ist es – auch mit Hinblick auf einen hohen Nutzerkomfort – wichtig, sich für das passende Modell zu entscheiden.

Ein Aspekt, der in diesem Zusammenhang beachtet werden sollte, ist das Gewicht des Werkzeugs. Der Nutzer/ die Nutzerin sollte dazu in der Lage sein, die Axt problemlos zu heben und mit ihr agieren zu können – und zwar über die komplette Dauer des jeweiligen Einsatzes. Ein Beispiel: wer schon von Vornherein weiß, dass er über einen Zeitraum von mehreren Stunden Holz spalten wird, sollte sich gegebenenfalls für eine leichtere Axt entscheiden als jemand, der lediglich hin und wieder ein paar wenige Blöcke spaltet.

Zu guter Letzt spielt selbstverständlich auch die Länge des Griffs für die Auswahl des „perfekten“ Modells eine wichtige Rolle. Als „Faustregel“ gilt hierbei: je länger der Griff, desto mehr Kraft kann mit der Axt verbunden werden. (Dies liegt vor allem daran, dass es mit einem längeren Griff (und etwas Übung) oft besser möglich ist, mehr Schwung zu holen.)

Darüber, aus welchem Material der Stiel bestehen sollte, existieren unterschiedliche Meinungen. Oft ist es der subjektive Eindruck, der darüber entscheidet, ob die Tendenz eher in Richtung Holz oder Glasfaser geht. Diejenigen, die sich deswegen bisher nicht mit dem Arbeiten mit der Spaltaxt anfreunden konnten, haben in einem anderen Material möglicherweise die passende Alternative gefunden. Viele sind überrascht davon, wie sehr sich die Arbeitsweise mit der Spaltaxt durch solche „Kleinigkeiten“ verändern kann.

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