Pflanzwerkzeuge richtig lagern – so geht’s!

Grundsätzlich handelt es sich bei modernen Pflanzwerkzeugen um Gartenutensilien, die nicht nur robust sind, sondern auch vergleichsweise unkompliziert gelagert werden können. Sowohl „zwischendurch“ als auch über den kompletten Winter hinweg.

Wer über einen langen Zeitraum Freude an den entsprechenden Gerätschaften haben möchte, sollte diese dennoch pfleglich behandeln. Denn: Auch das robusteste Pflanzwerkzeug ist nicht „unverwundbar“.

Doch keine Sorge! Mit den folgenden Tipps steht einer langen Lebensdauert von Axt, Schaufel und Co. eigentlich nichts mehr im Wege.

Tipp Nr. 1: Nur saubere Pflegewerkzeuge einlagern!

Dieser Tipp sollte unabhängig von der geplanten Dauer der Einlagerung befolgt werden. Denn: Schmutz – gerade dann, wenn er sich über einen längeren Zeitraum hinweg festsetzt – kann die Haltbarkeit von Gartengerätschaften negativ beeinflussen. Je schneller er entfernt wird, desto leichter gestaltet sich das entsprechende Procedere.

Die meisten Verschmutzungen, die bei klassischer Gartenarbeit auftreten können, lassen sich bequem mit einer Bürste oder einem Lappen abnehmen. Sollte dies nicht helfen, kann auch auf spezielle Reiniger gesetzt werden. Diese sollten natürlich immer auch mit dem entsprechenden Material verträglich sein.

Tipp Nr. 2: Werkzeuge bei Bedarf abdecken

Gerade dann, wenn die Pflanzwerkzeuge über einen längeren Zeitraum hinweg eingelagert werden, kann es sein, dass sich früher oder später eine dicke Staubschicht über sie legt. Um die betreffenden Utensilien bestmöglich zu schonen, ist es daher sinnvoll, sie abzudecken. Manche Pflegewerkzeuge werden ohnehin mit einer Hülle zum optimalen Schutz geliefert. 

Tipp Nr. 3: Utensilien ausreichend lange trocknen lassen

Hierbei handelt es sich wohl um einen der klassischsten Fehler überhaupt: Die letzten Arbeiten des Herbstes wurden erledigt und Axt, Rechen oder anderes Equipment wird (noch) feucht eingelagert. Je nach Luftzirkulation kann es nun sein, dass sich Rost oder Pilze auf dem Material bilden. Daher ist es umso wichtiger, vor der Lagerung dafür zu sorgen, dass auch wirklich alles ausreichend lange trocknen konnte.

Tipp Nr. 4: Alles in einem abschließbaren Raum lagern

Einzelne Gartenutensilien mögen nicht zu den teuersten Gerätschaften eines Handwerkers bzw. eines Hobbygärtners gehören. Wer sich jedoch im Laufe der Zeit eine kleine „Sammlung“ angelegt hat, weiß, dass hier viel Geld investiert wurde. Daher ist es umso wichtiger, die Gerätschaften vor den unbefugten Zugriffen Dritter zu schützen. In einem abschließbaren Schuppen sind sie in der Regel gut aufgehoben. 

Tipp Nr. 5: Eine nachvollziehbare Ordnung

Der Winter kann lang sein und sicherlich hat niemand Lust, im Frühjahr nach Axtstiel und Co. zu suchen. Daher ist es umso wichtiger, unter anderem auch aus Sicherheitsgründen, ein wenig Ordnung in das eigene Equipment zu bringen. So sollten Gerätschaften mit Zinken möglichst aufgehangen und Teile, die zusammengehören, auch zusammen gelagert werden.

Wer diese Tipps befolgt, hat in der Regel im Frühjahr beim „Aufwecken“ seines Equipments möglicherweise noch ein wenig mehr Spaß.

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