Allgemeiner Aufbau und Funktion von Schnittschutzkleidung

Allgemeiner Aufbau und Funktion von Schnittschutzkleidung

Schnittschutzkleidung stellt -sowohl im privaten als auch im gewerblichen Bereich- einen wichtigen Bestandteil der Arbeitssicherheit dar. Neben Sicherheitsschuhen, einer entsprechenden Jacke und einem Helm sollte dieses besondere „Accessoire“ in keinem Handwerker-Vorrat fehlen. Immerhin gehören Arbeiten mit der Kettensäge für viele Menschen zum Standard.

Unter anderem auch aufgrund der großen Nachfrage stellt es heute kein großes Problem mehr dar, eine hochwertige (und an den eigenen Einsatzbereich angepasste) Schnittschutzhose zu kaufen. Doch worauf sollte der Nutzer in spe achten? Und was unterscheidet eine hochwertige Schnittschutzhose von einer „normalen“, lediglich etwas dickeren bzw. dichter gewebten Hose?

Verschiedene Schnittschutzhosen im Vergleich

Bereits nach einer kurzen Recherche steht fest: Schnittschutzhose ist nicht gleich Schnittschutzhose! Im Gegenteil! Wer die einzelnen Modelle miteinander vergleicht, erkennt schnell, dass sich Unterschiede unter anderem nicht nur im Preis, sondern auch mit Hinblick auf…:

  • den gebotenen Schutz bzw. die entsprechende Schutzklasse
  • den Nutzerkomfort

zeigen. Die Entscheidung für das „richtige Modell“ ist damit auch immer vom persönlich empfundenen Tragekomfort und dem jeweiligen Einsatzbereich und der eingesetzten Kettensäge abhängig.

Der Aufbau einer klassischen Schnittschutzhose – was ist charakteristisch?

Die meisten Schnittschutzhosen arbeiten auf der Basis von insgesamt drei verschiedenen Schichten.

Sollte sich der Nutzer für ein Modell entscheiden, das in der letzten, der äußeren Schicht, Nylon verwendet, handelt es sich hierbei in der Regel um eine besonders widerstandsfähige Hose, die auch höheren Anforderungen meist problemlos gerecht werden kann. Für den Schutz vor der Kettensäge spielt die besagte Nylonschicht dann jedoch eine vergleichsweise geringe Rolle. Sie ist vor allem dazu gemacht, um die mittlere Schicht vor äußeren, beispielsweise witterungsbedingten, Einflüssen zu schützen.

Das „Kernstück“ der Hose bildet hingegen die mittlere Schicht. Diese besteht aus Mikrofasern, die in dem Moment, in dem die Kettensäge die äußere Schicht der Hose durchbrochen hat, aufgezogen werden und die Säge zum Stillstand bringen.

Durch die innere Schicht der Schnittschutzhose werden die besagten Mikrofasern von der Haut des Trägers abgehalten. Auch diese Schicht im Inneren erfüllt damit keine schützende Wirkung, sondern wurde vielmehr zur Unterstützung des Nutzerkomforts konstruiert und eingearbeitet.

Wodurch unterscheiden sich Schnittschutzhosen noch voneinander?

Wie bereits beschrieben, sind die meisten Schnittschutzhosen mit Hinblick auf den Aufbau nach einem einheitlichen Prinzip konstruiert. Dennoch unterscheiden sich die verschiedenen Modelle unter anderem dadurch, dass manche Hosen lediglich die vordere Seite der Beine schützen, während andere einen Rundumschutz bieten. Doch egal, für welches Modell Sie sich entscheiden: der Schutz im betreffenden Bereich bezieht sich immer auf das komplette Bein.

Aufgrund der Tatsache, dass eine Schnittschutzhose in der Regel über mehrere Stunden getragen wird, sollte auch immer auf den gebotenen Tragekomfort geachtet werden.

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