Wozu braucht man einen Fadenkopf?

Wer eine Motorsense sein Eigen nennt, wird des Öfteren mit der Frage: Schnittmesser oder Schnittfäden konfrontiert.

Je nachdem, welche Eigenschaften die zu behandelnde Fläche aufweist, empfiehlt es sich, manchmal eher zu einem Messer und manchmal zu den besagten Fäden zurückzugreifen.

Doch wann braucht man eigentlich einen Fadenkopf und manchmal das Messer? Die folgenden Infos geben Aufschluss.

Schnittmesser – ein „Allrounder“ für freie Flächen

Gerade dann, wenn Wiesen gemäht werden sollen, macht es in der Regel immer Sinn, auf die klassischen Schnittmesser zu setzen. Immerhin sorgt hier eine vergleichsweise freie Fläche dafür, dass meist nicht auf Ecken und andere „Hindernisse“ Rücksicht genommen werden muss.

Ein weiterer Punkt, der für den Einsatz eines Schnittmessers spricht: die Art der zu schneidenden Elemente. Gerade dann, wenn es unter anderem darum geht, Sträucher oder Äste zu bearbeiten, sollte auf die robusten Schnittmesser gesetzt werden.

Es gibt jedoch auch durchaus Bereiche, in deren Zusammenhang es ratsam sein kann, sich für den besagten Fadenkopf zu entscheiden.

Wann empfiehlt es sich, auf den Fadenkopf zurückzugreifen?

Der Einsatz eines Fadenkopfs ist immer dann anzuraten, wenn es darum geht, ein wenig feiner zu arbeiten. Vor allem dann, wenn bestimmte Bereiche nur schwer zugänglich sind, besondere Akzente gesetzt werden sollen oder wenn „Hindernisse“ im Form von Bäumen oder Hecken im Weg sind, ist diese Variante oft die bessere Wahl.

Denn: auch wenn die Fäden dazu in der Lage sind, Gras zu schneiden, geben sie doch im Kontakt mit härteren Oberflächen, wie zum Beispiel beim Aufeinandertreffen mit einem Haus, einer Mauer oder einem Baum, nach. Oder anders: sie schneiden das Gras, ohne andere Bereiche zu beschädigen. (Achtung bei sehr empfindlichen Oberflächen! Selbstverständlich müssen die Fäden über eine nicht zu unterschätzende Durchschlagskraft verfügen. Daher ist, beispielsweise im Kontakt mit Lack und Co., Vorsicht geboten.)

Die Fadenkopf-Funktion im Detail

Der Fadenkopf nutzt die Rotation, um Kraft zu erzeugen. Die besagten Fäden werden um die Spule gewickelt und schnell herausgezogen. So können Grashalme und Co. schnell „abgeschnitten“ werden. Gleichzeitig reicht die entstehende Kraft jedoch nicht aus, um „harte Hindernisse”, wie zum Beispiel ein Gebäude zu beschädigen.

Fadenkopf oder Schnittmesser? Was ist besser?

Die Antwort auf diese Frage ist immer von dem jeweiligen Einsatzbereich abhängig. Immer dann, wenn es darum geht, etwas filigraner zu arbeiten und auf enge Stellen und/ oder Hindernisse Rücksicht zu nehmen, stellt der Fadenkopf meist die bessere Variante dar.

Wer jedoch eine weitestgehend große Fläche – möglicherweise gespickt mit Ästen und Co. – bearbeiten möchte, kann meist ohne Probleme auf die robusten Schnittmesser zurückgreifen.

Hobby- und Profigärtner, die hier Bedarf an einem besonders hohen Maß an Flexibilität haben, sind gut beraten, sich mit beiden Varianten im persönlichen Fundus alle Optionen offenzuhalten.

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