Woran erkennen Sie eine hochwertige Sägekette?

Wer eine Kettensäge in seinem Schuppen lagert (und diese auch regelmäßig einsetzt) weiß, dass die dazugehörige Sägekette nicht „ewig“ haltbar ist. Vielmehr ist es wichtig, dieses Element in regelmäßigen Abständen auszutauschen, um von einer überzeugenden Leistung und einem entsprechenden Endergebnis profitieren zu können.

Doch welche Sägekette ist eigentlich die beste Lösung? Welches Modell entspricht dem eigenen Bedarf am ehesten?

Fest steht, dass die gewählte Kette (selbstverständlich) zum jeweiligen Sägemodell passen muss. Darüber hinaus gibt es jedoch noch weitere Faktoren, durch die sich die Ketten voneinander unterscheiden.

Punkt Nr. 1: der Materialverschleiß

Im Laufe der Zeit wird eine Sägekette mit den unterschiedlichsten Herausforderungen konfrontiert. Um eine vergleichsweise lange Haltbarkeit zu gewährleisten ist es wichtig, dass das Material stabil bleibt und sich entsprechend durch einen geringen Materialverschleiß auszeichnet.

Punkt Nr. 2: eine lange Lebensdauer

Wer über einen möglichst langen Zeitraum von seiner Sägekette profitieren möchte, sollte nicht nur auf den Materialverschleiß, sondern auch generell auf die Lebensdauer Wert legen. Letztere kann unter anderem durch einen speziell gehärteten Nietflansch erhöht werden.

Punkt Nr. 3: die Schnittfestigkeit

Je nachdem, was genau mit der Kettensäge bzw. der Sägekette geschnitten werden soll, ist es als Nutzer wichtig, sich auf eine entsprechende Schnittfestigkeit verlassen zu können. Dies gilt vor allem dann, wenn beispielsweise besonders starke Äste durchtrennt werden sollen. Hier gilt als „Faustregel“: je höher der Chromanteil in der Kette, umso höher ist auch die entsprechende Schnittfestigkeit.

Weitere wichtige Infos zum Kettenwechsel

Grundsätzlich gilt, dass im Laufe der Zeit auch die hochwertigste Sägekette gewechselt werden muss. Regelmäßige Arbeiten sorgen dafür, dass sich das Material – wenn auch langsam – abnutzt und Schnitte dementsprechend nicht mehr so sauber wie vorher ausgeführt werden können.

Eine „Faustformel“ auf deren Basis angegeben werden kann, wann genau die Sägekette gewechselt werden muss, gibt es jedoch nicht. Vielmehr ist die Einsatzdauer von mehreren Faktoren, unter anderem von:

  • der Häufigkeit der Nutzung
  • der Art des Holzes (vor allem in Bezug auf die Härte)

abhängig. Selbstverständlich sollte eine Kette jedoch auch immer dann gewechselt werden, wenn sich äußerliche Beschädigungen zeigen, die die Sicherheit des Nutzers gefährden könnten. Daher ist es grundlegend ratsam, die Kette in regelmäßigen Abständen – auch ohne „besonderen Anlass“ – zu kontrollieren.  

Wer seine Kettensäge regelmäßig im Einsatz hat, erkennt Unterschiede und ein Nachlassen der Schnittqualität in der Regel schnell. Um einen reibungslosen Wechsel zu gewährleisten, ist es immer sinnvoll, mindestens eine Sägekette auf Vorrat in seinem Heimwerkerkeller zu wissen.

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