Gartengeräte winterfest machen – so geht’s!

Wer seinen Garten pflegt, ist zwangsläufig auf eine kleine (oder größere) Auswahl an Gartengeräten angewiesen. Damit diese ihre Leistung auch in vollem Umfang bringen können, ist es wichtig, dass die besonderen „Accessoires“ mit Hinblick auf eine umfassende Pflege und Reinigung nicht vernachlässigt werden. Der Winterbeginn stellt hier für die meisten Hobbygärtner eine wichtige Zäsur dar. Immerhin ist es nun an der Zeit, zumindest die meisten Gartengeräte in den wohlverdienten Winterschlaf zu schicken.

Wer Schere, Rechen und Co. jedoch einfach nur wegschließt und hofft, diese im Sommer wieder wie gewohnt nutzen zu können, wird manchmal enttäuscht. Denn: obwohl die meisten modernen Gartengeräte durchaus robust sind, sollten diese „winterfest“ gemacht werden.

Mit den folgenden Tipps sind Sie hier auf der sicheren Seite.

Schritt Nr. 1: eine gründliche Reinigung

Im Laufe des Sommers müssen sich Gartengeräte, wie zum Beispiel Zangen, Scheren und Co. gegen die unterschiedlichsten Einflüsse zur Wehr setzen. Genau das hinterlässt immer auch Spuren in Form von Matsch, angetrockneter Erde usw..

Auch wenn es sich natürlich immer lohnt, die Geräte zwischendurch von Verschmutzungen zu reinigen, ist es wichtig, sie vor dem oben erwähnten „Winterschlaf“ noch einmal ausgiebig zu pflegen.

Wer hier Kompromisse eingeht, läuft Gefahr, dass es im Frühjahr umso schwerer wird, die Schmutzreste von Klingen und Co. zu entfernen. Ein weiteres Risiko, das gerade mit feuchten Schmutzresten einhergeht: ein möglicher Schimmelbefall.

Glücklicherweise nimmt die Reinigung von Gartengeräten meist nicht viel Zeit ist Anspruch, ist jedoch – gerade mit Hinblick auf erwähnte Risiken – besonders effektiv.

Schritt Nr. 2: ein Blick auf die Details

Größere Gartengerätschaften erfordern manchmal ein wenig mehr Pflege als kleinere Accessoires, wie zum Beispiel Scheren. Oft lohnt es sich – je nach Gerät – zu überprüfen, ob ein Auseinanderbauen möglich ist. Auf diese Weise lassen sich schwer zugängliche Stellen oft noch besser erreichen.

Sollte es nicht genügen, mit Wasser zu arbeiten, kann meist auch auf spezielle Reiniger zurückgegriffen werden. (Bitte überprüfen Sie im Vorfeld, ob der jeweils ausgesuchte Reiniger mit dem Material verträglich ist!)

Schritt Nr. 3: das Ölen

Stark beanspruchte Gartengeräte, bei denen zwei Elemente bei der Nutzung aneinanderreiben, sollten vor der Winterpause in der Regel nicht nur gereinigt, sondern auch geölt werden. Ein „netter“ Nebeneffekt: Öl kann auch dabei helfen, Rost vorzubeugen.

Schritt Nr. 4: das Entfernen hartnäckiger Verschmutzungen

Der Gartenalltag zeigt immer wieder, dass es manchmal nicht ausreicht, mit Wasser, einem Lappen und Öl zu arbeiten. Sollte sich zeigen, dass sich die harte Erde partout nicht entfernen lässt, ist es nötig, zur groben Bürste mit Draht zu greifen. Mit ihrer Hilfe muss sich in der Regel auch der hartnäckigste Schmutzbefall geschlagen geben.

Schritt Nr. 5: das richtige Einlagern

Gartengeräte sollten im Winter sauber und trocken (!) an einem sicheren Ort aufbewahrt werden. So ist die Wahrscheinlichkeit am höchsten, dass sie im kommenden Frühjahr wieder wie gewohnt – nach einem kurzen Check – eingesetzt werden können.

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