Das Hochbeet – klassische Probleme und Lösungen

Ein Hochbeet in seinem Garten zu betreiben, kann unglaublich praktisch sein. Die Ernte bzw. die Pflege der Pflanzen wird komfortabler und die Optik des gesamten Grundstücks kann durch ein solches „Gartenaccessoire“ aufgewertet werden.

Dennoch zeigt der Alltag immer wieder, dass im Zusammenhang mit diesem besonderen Beet durchaus Probleme entstehen können. Mit dem nötigen Wissen und einem wachsamen Auge ist es jedoch möglich, unschönen „Zwischenfällen“ vorzubeugen.

Fest steht: auch Hochbeete sind nicht vor Trockenheit oder Schädlingen gefeit! Mit Hilfe einiger Tricks stellen Sie jedoch sicher, dass einer reichen Ernte (oder einer bunten Blütenpracht) nichts mehr im Wege steht.

Problem Nr. 1: die Erde im Hochbeet ist zu trocken

Aufgrund des charakteristischen Aufbaus der Hochbeete ist die Gefahr, dass die Erde vorschnell austrocknet, durchaus präsent. Um diesem Problem vorzubeugen, sollte der Nutzer den inneren Bereich des Beetes mit einer Folie aus Kunststoff auslegen. Somit kann mehr Feuchtigkeit im Inneren gehalten werden und die Erde trocknet folglich langsamer aus.

Problem Nr. 2: das falsche Füllmaterial

Das Füllmaterial bildet die Basis des Hochbeetes. Seine Qualität ist dementsprechend enorm wichtig. Greifen Sie unter anderem auch immer auf Laub zurück. Dieses fügt sich nicht nur super in das Gesamtkonstrukt ein, sondern verhindert auch, dass das Beet allzu stark in sich zusammensinkt.

Problem Nr. 3: Schädlinge

Hochbeetbesitzer wissen, dass unter anderem Wühlmäuse das Beet als beliebte Anlaufstelle für ihre Grabearbeiten ansehen. Die Tiere kommen -ihrer Natur nach- von unten. Daher ist es umso wichtiger, hier vorzusorgen. Nutzen Sie ein engmaschiges Gitter, mit welchem Sie den Grund des Beetes vor einem Eindringen schützen. Wichtig ist hierbei, dass das besagte Gitter fest fixiert wird.

Problem Nr. 4: das Unkraut

Unkraut betrifft nicht nur den klassischen Gärtner, sondern auch den Hochbeetbesitzer. Doch woher kommt das Unkraut eigentlich genau? Der Fehler liegt hier meist im falschen Befüllen des Beetes. So passiert es häufig, dass beispielsweise Erde eingefüllt wird, die die Samen von Unkraut beinhaltet. So verfügen die kleinen Pflanzen über die besten Voraussetzungen, um sich weiter zu vermehren.

Schnell zeigt sich hierbei: auch unter großer Vorsicht lässt sich das Entstehen von Unkraut nicht immer vermeiden. Besonders wichtig ist es, wenn Sie das Unkraut entdecken, dieses in jedem Fall sofort zu entfernen. Denn: eine zu ausgiebige Besiedlung kann durchaus genau die Nährstoffe „klauen“, die eigentlich den „richtigen“ Pflanzen vorbehalten waren.

Problem Nr. 5: Staunässe

Ein Hochbeet, welches zu feucht gehalten wird, neigt zu Fäulnisbildung. Um diesem Problem kompetent entgegenzutreten, ist es wichtig, auf die richtige Reihenfolge der betreffenden Füllmaterialien zu setzen.

Achten Sie in diesem Zusammenhang darauf, das grobe Füllmaterial zuerst einzufüllen und oben mit einer feinen Schicht abzuschließen, bevor das gesamte Konstrukt dann final mit Gartenerde bedeckt wird.

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