Hochbeete befüllen – so geht’s!

Hochbeete lassen die Herzen vieler Hobby- und Profigärtner höherschlagen! Hierbei handelt es sich um eine perfekte Möglichkeit, Pflanzen auf einer vergleichsweise kleinen Fläche ertragreich gedeihen zu lassen.

Aufgrund der erhöhten „Arbeitsfläche“ handelt es sich beim Hochbeet unter anderem auch um eine wertvolle Alternative für Menschen, die unter Rückenschmerzen leiden.

Neben der Frage „Welche Pflanzen sollten in einem Hochbeet eingesetzt werden?“ spielen jedoch auch Überlegungen mit Hinblick auf die richtige Befüllung eine tragende Rolle. Immerhin bildet diese die Basis, um beste Voraussetzungen zu schaffen und dem Entstehen von Fäulnis vorzubeugen.

Wann sollte ein Hochbeet befüllt werden?

Die Pflege eines Hochbeetes erweist sich in der Regel als vergleichsweise unkompliziert. Einige „Regeln“ sollten dennoch eingehalten werden. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang der richtige Zeitpunkt des Befüllens.

Wer hier auf der sicheren Seite sein möchte, entscheidet sich entweder für ein Befüllen im Frühling oder im Herbst.

Die Gründe dafür, sich für diese Jahreszeiten zu entscheiden, liegen auf der Hand: immerhin besteht im Idealfall eine Schicht des Hochbeetes aus Laub bzw. Gehölz… und hiervon findet sich -gerade im Herbst und Frühling- oft viel im heimischen Garten.

Wie sollte ein Hochbeet aufgebaut sein?

Mit dem richtigen Aufbau eines Hochbeetes stellen Sie sicher, dass Ihre Pflanzen über die besten Voraussetzungen verfügen, optimal wachsen und gedeihen zu können.

Grundlegend setzt sich die Befüllung eines Hochbeetes aus drei verschiedenen Schichten zusammen.

Die Basis bildet hierbei die Drainage. In der Mitte wird Kompost genutzt, um die Pflanzen mit wertvollen Nährstoffen versorgen zu können. Den Abschluss bildet das entsprechende Substrat.

Wer sich mit dem Aufbau der einzelnen Schichten befasst, erkennt schnell, dass diese oben fein, unten eher grob aufgebaut sind. Diese Grundregel ist für das Befüllen aller Hochbeete (unabhängig von deren Form und Größe) gleich. Durch den spezifischen Aufbau wird unter anderem einer Entstehung von Fäulnis vorgebeugt. Dank der oberen, feinen Schicht wird das Wasser zudem genau dahin geleitet, wo es schlussendlich auch am meisten gebraucht wird.

Generell gilt jedoch, dass die verschiedenen Schichten unter anderem auf Schädlinge kontrolliert werden sollten.

Eine Herausforderung, die jedoch -gerade im Zusammenhang mit dem Kampf gegen Schädlinge- immer wieder im Hochbeet unterschätzt wird, ist der Befall durch Wühlmäuse. Wer hier vorbeugen möchte, sollte unter der untersten Schicht des Beetes ein engmaschiges Gitter auslegen und fixieren. Somit haben die kleinen Tiere keine Chance, ein etwaiges Schlupfloch, zum Beispiel im Holz zu nutzen, um sich ihren Weg nach oben zu bahnen. Leider ist es auch gerade im Hochbeet ansonsten schwer, einer (mehr oder weniger kleinen) Wühlmausplage möglichst schnell entgegenzuwirken. ion;}}{*d

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