Welche Holzarten eignen sich für den Bau eines Hochbeetes?

Wer sich dazu entschlossen hat, seinen Garten durch ein Hochbeet aufzuwerten, wird mit vielen verschiedenen Fragen konfrontiert. Unter anderem ist es interessant, sich mit den verschiedenen Auswahlmöglichkeiten mit Hinblick auf die zu verwendenden Materialien zu befassen.

Vor allem bei Holz handelt es sich hierbei um eine beliebte Lösung. Denn: ein Hochbeet aus diesem natürlichen Material sieht immer besonders authentisch aus. Je nach Holzart charakterisiert sich das fertige Beet unter anderem natürlich auch durch ein hohes Maß an Stabilität.

Doch welche Holzarten sind eigentlich dazu geeignet, die Basis für ein Hochbeet zu bilden?

Hohe Anforderungen an ein natürliches Material

Grundlegend gilt, dass nicht jede Art von Holz zum Bau eines Hochbeetes verwendet werden kann. Unter anderem ist die Vielzahl der äußeren Einflüsse dafür verantwortlich, dass der Hobby- (oder Profi-) Gärtner sich für eine vergleichsweise robuste Variante entscheiden sollte.

Immerhin sorgt ansonsten ein Mix aus Sonneneinstrahlung und Niederschlag dafür, dass das Holz ansonsten schnell von Pilzen und Co. angegriffen werden kann.

Drei Klassiker: Lärche, Fichte und Douglasie als gute Wahl

Die drei Holzarten Lärche, Fichte und Douglasie haben es im Laufe der Jahre geschafft, sich zu einer beliebten Lösung im Gartenbereich zu entwickeln. Hier braucht es in der Regel keine weiteren, chemischen Schutzmaßnahmen, um dafür zu sorgen, dass der Gärtner über einen langen Zeitraum hinweg Freude an seinem besonderen Beet hat.

Denn: diese drei Holzarten sind „von Haus aus“ hervorragend dazu in der Lage, Insekten bis zu einem gewissen Grad erfolgreich abzuwehren, zeichnen sich jedoch -jede für sich- durch spezifische Charakteristika aus.

Trotzdem ist es natürlich auch wichtig, gewisse „Grundregeln“ zu beachten. So gilt es auch im Zusammenhang mit Lärche, Fichte und Douglasie beispielsweise, Staunässe zu vermeiden.

Schleifen für eine besondere Optik

Auch wenn es sich bei den drei genannten Holzarten um (mehr oder weniger) robuste Vertreter ihrer Art handelt, so ist nicht abzustreiten, dass sich deren Oberfläche im Laufe der Zeit verändert. Dies ist vor allem auf die Auswirkungen der Sonneneinstrahlung zurückzuführen. Bei dem natürlichen Prozess verfärbt sich das Holz – zumindest dann, wenn nicht mit einer Schutzschicht gearbeitet wurde.

Das Ergebnis: eine spezielle „Vintage-Optik“, mit der sich eventuell nicht jeder anfreunden kann. Wer keine Lust auf einen leicht silbernen Schatten auf der Holzoberfläche hat, kann diese ganz einfach abschleifen.

Fest steht jedoch, dass es sich bei Holz selbstverständlich um ein rundum natürliches Produkt handelt. Das bedeutet: kein Hochbeet aus Holz gleicht dem anderen!

Wodurch unterscheiden sich die Holzarten?

Die Holzarten, die im Zusammenhang mit dem Bau eines Hochbeetes zum Einsatz kommen, unterscheiden sich nicht nur durch deren Optik und die Eigenschaften beim Verbauen, sondern auch durch deren Haltbarkeit.

Weiterhin gilt…:

  • Douglasie erweist sich als weitestgehend stabil gegenüber äußeren Einflüssen und charakterisiert sich unter anderem durch eine leichte Rosafärbung im Kern.
  • Lärche ist unglaublich robust und kann (zum Beispiel im Gegensatz zur Fichte) auch im Zusammenhang mit Hochbeeten eingesetzt werden, die in einem weniger geschützten Bereich des Gartens stehen.
  • Fichte lässt sich leicht verbauen, stellt jedoch bei genauer Hinsicht eine der weniger robusten Lösungen dar. Dies zeigt sich -je nach Standort des Beetes- dann letzten Endes auch oft mit Hinblick auf dessen Nutzbarkeit.

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