Welches Fundament braucht ein Hochbeet?

Bei der Überlegung darüber, welches Fundament im Zuge eines Hochbeetes zum Einsatz kommen sollte, scheint es sich definitiv um mehr als „nur“ eine Glaubensfrage zu handeln. Fest steht: ein an die entsprechenden Verhältnisse angepasstes Fundament bildet die Basis für eine verlässliche Stabilität und einen Schutz vor Schädlingen wie beispielsweise Wühlmäusen.

Während sich die letztgenannten Störenfriede in der Regel leicht durch das Fixieren eines engmaschigen Gitters am Boden des Hochbeetes davon abhalten lassen, sich hier allzu heimisch zu fühlen, ist ein betoniertes Fundament vor allem mit Hinblick auf Steinhochbeete meist die bessere Wahl.

Doch wieso eigentlich? Wann braucht es ein Betonfundament und wann reicht die Gitter-Variante aus?

Der Faktor „Stabilität“

Auch wenn es sich bei einem Hochbeet in der Regel um ein besonders robustes und stabiles Konstrukt handelt, so sollte vor allem dann mit einem Betonfundament gearbeitet werden, wenn sich der Gartenbesitzer für ein Steinhochbeet entschieden hat.

Die entsprechenden Modelle sind -unabhängig von deren Größe- besonders schwer und stellen daher höhere Anforderungen, wenn es darum geht, eine sichere Stabilität zu wahren.

Vor allem aber auch im Zusammenhang mit großzügig angelegten Hochbeeten auf der Basis von Holz kann es sinnvoll sein, ebenfalls auf das Betonfundament zu vertrauen. Das Besondere: viele Gärtner entscheiden sich hierbei für ein so genanntes „Punktfundament“. Das bedeutet, dass nur die Pfeiler, die an den jeweiligen Ecken fixiert werden, ausreichen, um die Stabilität des Gesamtkonstrukts nachhaltig zu erhöhen.

Was ist im Zusammenhang mit einem Betonfundament zu beachten?

Gerade für passionierte Hobbyhandwerker stellt das Realisieren eines Betonfundaments in der Regel keine allzu große Herausforderung dar. Der benötigte Beton kann entweder selbst angemischt oder bereits fertig gekauft werden.

Wichtig ist jedoch, dass Sie -falls Sie sich für die Variante aus Beton entscheiden- immer auch Sorge dafür tragen, dass das Wasser, welches im Hochbeet nicht benötigt wird, auch abtransportiert werden kann. Immerhin hat dieses aufgrund der Betonschicht nicht die Möglichkeit, in den Boden unter dem Hochbeet zu fließen.

Wer sich beispielsweise für ein gemauertes Hochbeet entschieden hat, sollte dafür sorgen, dass das überschüssige Gieß- oder Regenwasser einfach über die Seiten abfließen kann. Ansonsten könnte es sein, dass sich vergleichsweise schnell Staunässe bildet. Das besagte Abfließen kann entweder leicht über Löcher in der Wand (durch das Auslassen einzelner Steine) oder eine Drainage gewährleistet werden.

Fazit: die Vorteile des Betonfundaments in der Übersicht

Fest steht, dass die Entscheidung für ein Betonfundament viele Vorteile mit sich bringt. Der Gärtner profitiert unter anderem von…:

  • einer erhöhten Stabilität
  • einem Schutz gegen Wühlmäuse
  • der Möglichkeit, problemlos Hochbeete aus Holz als auch aus Stein realisieren zu können.

Wichtig ist es jedoch auch, für eine verlässliche Abflussmöglichkeit für das sich eventuell aufstauende Wasser zu sorgen, welches aufgrund des Betons nicht über den Boden entweichen kann.

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