Kaufberatung Sägeketten – was muss ich beachten?

Viele Hobbyhandwerker lagern mindestens eine Kettensäge in ihrem Werkstattfundus. Diese funktioniert selbstverständlich nur dann einwandfrei, wenn auf das passende Zubehör zurückgegriffen werden kann. Doch wie sieht dieses eigentlich aus?

Zum wohl klassischsten Equipment der Kettensäge gehört die Sägekette. Nun jedoch davon auszugehen, dass diese lediglich in einer Variante angeboten wird, wäre falsch. Vielmehr stehen hier gleich mehrere Modelle zur Verfügung, die nicht nur an den eigenen Anspruch, sondern natürlich auch an das Hauptgerät angepasst werden müssen, um ihren Zweck zu erfüllen.

Kauftipps zum Finden der passenden Sägekette – das sind die Hauptkriterien!

Sägeketten unterscheiden sich im Wesentlichen mit Hinblick auf die Hauptaspekte im Zusammenhang mit…:

  • deren Länge
  • der Breite
  • der Form.

Gleichzeitig muss jedoch auch im Zusammenhang mit der gebotenen Qualität differenziert werden. Ein überzeugendes Preis-Leistungsverhältnis bildet die Grundlage für ein komfortables Handling und ein hohes Maß an Stabilität.

Unabhängig davon, für welches Modell Sie sich entscheiden, gilt es natürlich auch, Rücksicht auf die Schärfe der Kette zu nehmen und diese gegebenenfalls zu tauschen. Spätestens an einer abgenutzten Sägekette wird ersichtlich, dass es nicht allein die Leistung der Kettensäge ist, auf die sich der Nutzer verlassen können muss.

Passt die Sägekette zu meiner Säge?

Egal, wie hochwertige eine Sägekette ist, ist es selbstverständlich für den Gebrauch derselben unerlässlich, zu prüfen, ob diese überhaupt zum Equipment in der eigenen Werkstatt passt. Eine ideale Anlaufstelle bildet hier übrigens die Führungsschiene des betreffenden Modells, denn: in der Regel wurden hier alle charakteristischen Angaben vermerkt und müssen praktischerweise nur noch abgelesen werden.

Achten Sie in diesem Zusammenhang vor allem auf die entsprechenden Infos zur Anzahl der Treibglieder, der Teilung und der Breite. Sollte auf der Kettensäge jedoch wider Erwarten nichts vermerkt worden sein (bzw. wenn die Angaben unvollständig sind), gilt es, selbst tätig zu werden. Beachten Sie hierbei die folgenden Tipps…:

  1. Die Anzahl der Treibglieder kann einfach manuell gezählt werden.
  2. Die Breite kann ebenfalls unkompliziert nachgemessen werden.
  3. Die Teilung bezieht sich auf den Abstand der Treibglieder zueinander und wird auf der Basis von Zoll angegeben. Besonders weit verbreitet ist hierbei eine 3/8 (entspricht 19 mm) bzw. die 325- (entspricht 16,5 mm) und die ¼ Teilung (entspricht 12,7 mm). – Wichtig: achten Sie hierbei immer auf die tatsächlichen Treibglieder und nicht auf die Schneidezähne!).

Mit diesen Informationen in der Hinterhand findet sich in der Regel schnell eine Sägekette, die sich optimal in die eigene Handwerksausstattung integrieren lässt.

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