Ketten bei Hammerkauf

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Spricht man von Sägeketten, so ist darunter eine Endloskette mit entsprechender Schneidemontur als Bestandteil einer Kettensäge zu verstehen. Diese dient dazu, bei der Bearbeitung eines Werkstoffes das überschüssige Material abzutragen und ist in verschiedenen Längen erhältlich. Die Sägeketten an sich sind zudem auch in Kettenfräsen vorzufinden.
Die Kette besitzt die Abschnitte Schneideglied, Verbindungsglied und Treibglied. Diese sind fest miteinander vernietet. Die einzelnen Abschnitte einer solchen Endloskette besitzen unterschiedliche Funktionen. Das Treibglied sorgt dafür, dass die Antriebskraft der Kettensäge auf die Kette übertragen wird. Hierbei ist zu beachten, welche Treibgliederstärke verwendet wird. Für massives Material sollte die Treibgliederstärke einen höheren Beständigkeitsfaktor haben. Angebotene Gliederstärken sind: 1,1 mm, 1,3 mm, 1,5 mm, 1,6 mm sowie 2,0 mm.
Bei den Zähnen unterscheidet man Halbmeissel und Vollmeißel. Halbmeissel mit abgerundeten Seitenkanten sind eher bei leistungsschwachen Kettensägen vorzufinden, wohingegen Vollmeißel starken Sägen aufgrund ihrer größeren Schnittbreite vorbehalten sind. Da bei Halbmeißeln der Materialabtrag geringer ist, haben Sie einen deutlich niedrigeren Rückschlageffekt. Entscheidend für das Schnittverhalten der Säge ist zudem die Form des Schneidegliedes.
Während das Schneideglied für das Zerspanen des Werkstoffes verantwortlich ist wird dieses mit dem Treibglied durch das Verbindungsglied zusammengeführt.
Da Sägeketten in den unterschiedlichsten Variationen hergestellt werden, sollte man hierbei die Kettenteilung sowie -breite und -länge beachten. Die Kettenteilung beschreibt den Abstand der Nietbolzen in der Verbindungslasche von Mitte zu Mitte. Um die Kettenteilung bestimmen zu können, muss der Abstand von 3 aufeinanderfolgenden Nieten gemessen werden. Diese dann durch zwei geteilt ergibt den Ausgabewert. Die Abmessung der Kettenbreite ist gleich die Kettenstärke des Treibglieds. Es gibt verschiedene Längen von Endlosketten. 52TG beschreibt beispielsweise eine Kette mit 52 Treibgliedern.
Die Endloskette findet unter anderem in der Bildhauerei ihren Einsatz in der Kettensäge. Auch für die Holzernte und Baumpflege ist sie gebräuchlich. Weitere Verwendungsmöglichkeiten bieten Sägewerke, als sogenanntes Ablängwerkzeug in einer Kappsäge, in der Steinbearbeitung bzw. innerhalb von Steinbrüchen, um Steinblöcke in kleinere zu zerteilen oder große Blöcke aus dem Fels zu sägen.
Sonderform der Endloskette ist unter anderem die Spezialkette, welche bei kleineren amerikanischen Kettensägen (z.B. McCulloch oder Poulan) verwendet wird. Sie besitzt einen anderen Schneidezahn und wird ohne Demontage durch einen in der Säge fest installierten und von Hand betätigten Schleifblock geschärft. Ebenfalls eher selten vorzufinden ist die Steinsägenkette. Diese verfügt über sogenannte Doppelkegel-Schneidkörper, die jeweils mit einem Stahlseil verbunden sind. einzelne Schneidkörper sind trennbar, sodass die Kette beliebig und individuell verkürzt werden kann. Die Kette wird um den zu sägenden Block oder durch ein Loch gefädelt. Beim Sägevorgang ist es unabdingbar, dass der Schnitt mit Wasser gekühlt wird um zugleich das abgetragene Gestein aus dem Schnitt zu spülen.